Island: Impressionen
Mitten im Nordatlantik und unmittelbar südlich des Nordpolarkreises gelegen, ist das am dünnsten besiedelte Land Europas ein wah…
© 2026 Kultur Reisewelt
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Island ist ein Inselstaat im Nordatlantik und liegt unmittelbar südlich des Polarkreises. Mit einer Fläche von rund 103.000 Quadratkilometern zählt es zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Die Hauptstadt Reykjavík ist zugleich das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes sowie die nördlichste Hauptstadt eines souveränen Staates.
Island ist weltweit bekannt für seine spektakulären Naturphänomene. Aktive Vulkane, mächtige Gletscher, Geysire, heiße Quellen, schwarze Sandstrände und imposante Wasserfälle prägen das Landschaftsbild. Aufgrund seiner Lage auf der Grenze zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte gehört Island zu den geologisch aktivsten Regionen der Erde.
Neben seiner beeindruckenden Natur bietet Island eine moderne Gesellschaft mit hoher Lebensqualität, nachhaltiger Energieversorgung und einer ausgeprägten Verbundenheit zur Natur. Die Kombination aus einzigartigen Landschaften und nordischer Kultur macht Island zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas.
Die Besiedlung Islands begann im 9. Jahrhundert durch nordische Siedler, überwiegend aus Norwegen. Bereits im Jahr 930 wurde mit dem Althing eines der ältesten noch bestehenden Parlamente der Welt gegründet.
Über mehrere Jahrhunderte stand Island unter norwegischer und später dänischer Herrschaft. Im Jahr 1944 erklärte das Land seine Unabhängigkeit und wurde zur Republik Island.
Heute zählt Island zu den modernsten und wirtschaftlich stabilsten Staaten Europas. Gleichzeitig bewahrt das Land seine historischen Traditionen, die bis heute in Literatur, Musik und Kultur lebendig sind.
Die Amtssprache ist Isländisch, eine nordgermanische Sprache, die sich seit Jahrhunderten nur wenig verändert hat.
Englisch wird von einem Großteil der Bevölkerung sehr gut gesprochen. Auch Dänisch wird in den Schulen unterrichtet und ist weit verbreitet.
Die Mehrheit der Bevölkerung gehört der Evangelisch-Lutherischen Kirche Islands an. Daneben bestehen verschiedene christliche Gemeinschaften sowie kleinere Religionsgemeinschaften.
Religion spielt im Alltag vieler Menschen eine eher zurückhaltende Rolle. Traditionen und Feiertage haben jedoch weiterhin einen festen Platz im gesellschaftlichen Leben.
Die Isländer gelten als freundlich, offen und naturverbunden. Gleichberechtigung, gegenseitiger Respekt und ein starkes Gemeinschaftsgefühl prägen die Gesellschaft.
Kunst, Musik und Literatur genießen einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig verbringen viele Menschen ihre Freizeit in der Natur – beim Wandern, Reiten, Angeln oder beim Baden in den zahlreichen geothermischen Quellen.
Island bietet eine außergewöhnliche Vielfalt beeindruckender Landschaften.
Reykjavík
Die lebendige Hauptstadt verbindet moderne Architektur, Museen, Restaurants und ein abwechslungsreiches Kulturleben.
Golden Circle
Die bekannteste Reiseroute Islands führt zum Nationalpark Þingvellir, dem Geysir-Gebiet Haukadalur und dem Wasserfall Gullfoss.
Südküste
Hier befinden sich einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes, darunter die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss sowie der schwarze Sandstrand Reynisfjara.
Vatnajökull-Nationalpark
Der größte Nationalpark Europas beeindruckt mit gewaltigen Gletschern, Vulkanen und der berühmten Gletscherlagune Jökulsárlón.
Westfjorde
Diese abgelegene Region begeistert mit steilen Klippen, einsamen Fjorden, artenreicher Tierwelt und unberührter Natur.
Die isländische Küche basiert traditionell auf frischem Fisch, Lammfleisch sowie hochwertigen regionalen Produkten. Moderne Restaurants verbinden traditionelle Rezepte mit innovativer nordischer Küche.
Zu den bekanntesten Spezialitäten zählen Lammgerichte, Kabeljau, Saibling, Hummer sowie verschiedene Fischsuppen. Milchprodukte wie Skyr genießen weltweit große Bekanntheit.
Beliebte Getränke sind hochwertiges Quellwasser, Kaffee sowie verschiedene regionale Erfrischungsgetränke.
Island besitzt ein kühles ozeanisches Klima, das durch den Golfstrom milder ausfällt, als die geografische Lage vermuten lässt.
Die Sommer sind angenehm kühl mit langen Tagen und nahezu durchgehender Helligkeit. Die Winter sind vergleichsweise mild, jedoch windig und wechselhaft. In den Wintermonaten bestehen gute Chancen, die beeindruckenden Nordlichter zu beobachten.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September für Rundreisen und Wanderungen sowie zwischen September und März für Polarlichter und Winterlandschaften.
Island verfügt über ein modernes und hervorragend ausgebautes Bankensystem. Kredit- und Debitkarten werden nahezu überall akzeptiert – selbst für kleinere Beträge. Bargeld wird im Alltag nur noch selten benötigt.
Geldautomaten sind in Städten, an Flughäfen und in den meisten Ortschaften verfügbar. Internationale Karten wie Visa und Mastercard werden nahezu flächendeckend akzeptiert.
Für die Einreise nach Island sind in der Regel keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Es wird empfohlen, den allgemeinen Impfschutz gemäß den nationalen Impfempfehlungen aktuell zu halten.
Die medizinische Versorgung entspricht einem sehr hohen europäischen Standard. Krankenhäuser und Gesundheitszentren sind modern ausgestattet. Für Reisende aus Europa wird dennoch der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfohlen.
In Reykjavík befinden sich diplomatische Vertretungen verschiedener Staaten. Deutsche Staatsangehörige können sich bei konsularischen Angelegenheiten an die zuständige deutsche Vertretung wenden. Auch Österreich und die Schweiz sind diplomatisch vertreten oder werden durch entsprechende Vertretungen betreut.
Es empfiehlt sich, wichtige Dokumente zusätzlich digital zu sichern und die Kontaktdaten der zuständigen Botschaft vor Reisebeginn zu notieren.
Island verfügt über eine ausgezeichnete digitale Infrastruktur. In Hotels, Restaurants, Cafés sowie an vielen öffentlichen Orten steht kostenloses WLAN zur Verfügung.
Die Mobilfunkversorgung ist in den meisten Regionen sehr gut. Selbst entlang der Ringstraße besteht überwiegend eine zuverlässige Netzabdeckung. Für abgelegene Hochlandregionen kann der Empfang eingeschränkt sein.
Die offizielle Währung ist die Isländische Krone (ISK).
Geldwechsel ist an Flughäfen, Banken und Wechselstuben möglich. Aufgrund der nahezu flächendeckenden Kartenzahlung benötigen Reisende nur selten Bargeld.
Island zählt regelmäßig zu den sichersten Ländern der Welt. Die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig und Reisende können sich in der Regel frei und sicher bewegen.
Dennoch sollten Wetterwarnungen, Straßenverhältnisse und Hinweise der Behörden insbesondere bei Fahrten ins Hochland oder in vulkanisch aktive Gebiete stets beachtet werden.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz.
Island verwendet Steckdosen vom Typ F. Deutsche Stecker passen ohne Adapter.
Taxis stehen insbesondere in Reykjavík und größeren Städten zur Verfügung, gelten jedoch als vergleichsweise teuer.
Für Rundreisen empfiehlt sich ein Mietwagen, da viele Naturattraktionen außerhalb der Städte liegen. Zusätzlich verkehren Fernbusse zwischen den wichtigsten Orten sowie Inlandsflüge in entlegene Regionen.
Die internationale Vorwahl Islands lautet +354.
Die Mobilfunkversorgung ist ausgezeichnet. Lokale SIM-Karten und eSIM-Angebote sind erhältlich, für viele europäische Reisende gelten je nach Mobilfunkvertrag die EU-/EWR-Roamingbedingungen.
Island verwendet ganzjährig die Greenwich Mean Time (GMT, UTC±0) und stellt die Uhr nicht auf Sommerzeit um.
Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt in der Regel -2 Stunden während der deutschen Sommerzeit und -1 Stunde während der Winterzeit.
Für die Ein- und Ausfuhr von Waren gelten die gesetzlichen Zollbestimmungen Islands. Persönliche Gegenstände für den Eigenbedarf können grundsätzlich eingeführt werden.
Für Lebensmittel, alkoholische Getränke, Tabakwaren sowie bestimmte tierische und pflanzliche Produkte gelten besondere Einfuhrbestimmungen. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die aktuellen Zollvorschriften zu prüfen.
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Island liegt im Nordatlantik, unmittelbar südlich des Polarkreises, und ist die größte Vulkaninsel der Welt. Die einzigartige Lage auf der Grenze zwischen der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte macht das Land zu einem der geologisch aktivsten Gebiete der Erde. Vulkane, Geysire, heiße Quellen und Lavafelder prägen die beeindruckende Landschaft und verleihen Island seinen unverwechselbaren Charakter.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört der Golden Circle mit dem Nationalpark Þingvellir, dem aktiven Geysir-Gebiet Haukadalur und dem mächtigen Wasserfall Gullfoss. Ebenso faszinieren die Gletscherlagune Jökulsárlón mit ihren treibenden Eisbergen, der schwarze Sandstrand Reynisfjara sowie die zahlreichen Wasserfälle wie Seljalandsfoss und Skógafoss.
Island ist außerdem ein Paradies für Naturliebhaber. Wanderungen durch vulkanische Landschaften, Walbeobachtungen, Gletschertouren und entspannende Bäder in natürlichen Thermalquellen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten. In den Wintermonaten ziehen die spektakulären Polarlichter Besucher aus aller Welt an, während im Sommer die Mitternachtssonne nahezu endlose Tage ermöglicht.
Auch kulturell hat Island viel zu bieten. Die Hauptstadt Reykjavík verbindet moderne Architektur, kreative Kunstszene und nordische Lebensart. Traditionelle Fischgerichte, hochwertige regionale Produkte und die enge Verbundenheit mit der Natur prägen den Alltag der Isländer. Island vereint einzigartige Natur, Ruhe und Abenteuer und zählt zu den eindrucksvollsten Reisezielen Europas.