Peru: Höhepunkte
PERU -Unbestreitbar verbindet man mit Peru eine geschichtsträchtige Vergangenheit voll reicher und beeindruckender Zeugnisse aus …
© 2026 Kultur Reisewelt
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Peru liegt im Westen Südamerikas und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien, Chile sowie an den Pazifischen Ozean. Mit einer Fläche von rund 1,29 Millionen Quadratkilometern und etwa 34 Millionen Einwohnern zählt Peru zu den größten und vielfältigsten Ländern Südamerikas.
Die Hauptstadt Lima ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Peru beeindruckt mit einer außergewöhnlichen Kombination aus jahrtausendealter Geschichte, beeindruckenden Andenlandschaften, dem Amazonas-Regenwald und einer abwechslungsreichen Pazifikküste.
Das Land ist weltweit für das Erbe der Inka, die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu, farbenfrohe Traditionen und seine ausgezeichnete Küche bekannt. Ob Kulturreise, Trekkingtour oder Natururlaub – Peru bietet unvergessliche Erlebnisse für jeden Geschmack.
Die Geschichte Perus reicht mehrere tausend Jahre zurück.
Bereits lange vor den Inka entwickelten sich bedeutende Hochkulturen wie die Nazca-, Moche- und Chavín-Kultur. Im 15. Jahrhundert entstand das mächtige Inkareich, dessen Hauptstadt Cusco war.
Im Jahr 1532 begann die spanische Eroberung unter Francisco Pizarro. Nach fast 300 Jahren Kolonialherrschaft erlangte Peru 1821 seine Unabhängigkeit. Heute verbindet das Land seine indigene Geschichte mit spanischen Einflüssen zu einer einzigartigen kulturellen Identität.
Die Amtssprache ist Spanisch.
Zusätzlich besitzen Quechua und Aymara in vielen Regionen offiziellen Status. In touristischen Gebieten wird häufig auch Englisch gesprochen.
Die Mehrheit der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an.
Daneben existieren evangelische Gemeinden sowie traditionelle indigene Glaubensvorstellungen, die teilweise mit christlichen Traditionen verbunden werden.
Die Menschen in Peru gelten als herzlich, traditionsbewusst und stolz auf ihre kulturelle Vielfalt.
Indigene Traditionen, Musik, Tanz, farbenfrohe Feste und Handwerkskunst spielen im Alltag vieler Regionen eine wichtige Rolle. Gastfreundschaft und familiärer Zusammenhalt besitzen einen hohen Stellenwert.
Lima
Die Hauptstadt verbindet koloniale Architektur, moderne Stadtviertel, Museen und eine weltweit bekannte Gastronomieszene.
Cusco und das Heilige Tal
Das historische Zentrum des Inkareiches ist Ausgangspunkt für den Besuch von Machu Picchu und zahlreicher archäologischer Stätten.
Machu Picchu
Die weltberühmte Inkastadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas.
Titicacasee
Der höchstgelegene schiffbare See der Welt beeindruckt mit den schwimmenden Inseln der Uros und einer einzigartigen Andenlandschaft.
Amazonasgebiet
Der Osten Perus bietet tropischen Regenwald, eine außergewöhnliche Artenvielfalt und zahlreiche Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.
Die peruanische Küche zählt zu den renommiertesten der Welt.
Zu den bekanntesten Spezialitäten gehören Ceviche, Lomo Saltado, Ají de Gallina, Anticuchos, frischer Fisch, Meeresfrüchte sowie Gerichte mit Mais, Quinoa und Kartoffeln.
Peru ist außerdem für seinen hochwertigen Kaffee, Kakao und den Nationalcocktail Pisco Sour bekannt.
Peru besitzt aufgrund seiner unterschiedlichen Landschaften verschiedene Klimazonen.
An der Pazifikküste herrscht überwiegend trockenes Wüstenklima. In den Anden variieren die Temperaturen je nach Höhenlage deutlich, während im Amazonasgebiet ganzjährig tropisch-warmes und feuchtes Klima vorherrscht.
Als beste Reisezeit für Rundreisen gelten in vielen Regionen die Monate Mai bis September, wenn in den Anden überwiegend Trockenzeit herrscht und gute Bedingungen für Wanderungen sowie Besichtigungen bestehen.
Peru verfügt über ein gut ausgebautes Bankensystem. Geldautomaten sind in Städten sowie touristischen Regionen weit verbreitet. Internationale Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften in der Regel akzeptiert. Für kleinere Orte und Märkte empfiehlt sich das Mitführen von Bargeld.
Für die direkte Einreise aus Europa sind in der Regel keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Empfohlen wird ein vollständiger Standardimpfschutz. Zusätzlich werden Impfungen gegen Hepatitis A empfohlen. Je nach Reiseroute und Aufenthaltsdauer können auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut oder – für Reisen in bestimmte Amazonasgebiete – gegen Gelbfieber sinnvoll sein.
In tropischen Regionen besteht ein Risiko für durch Mücken übertragene Krankheiten wie Dengue-Fieber. Ein konsequenter Mückenschutz wird empfohlen.
Aufgrund der großen Höhenunterschiede kann insbesondere in den Anden Höhenkrankheit auftreten. Eine langsame Akklimatisierung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind ratsam.
Die medizinische Versorgung ist in Lima und größeren Städten gut, in abgelegenen Regionen jedoch eingeschränkt. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen.
Deutschland, Österreich und die Schweiz unterhalten Botschaften in Lima.
Vor Reisebeginn empfiehlt es sich, Kopien wichtiger Reisedokumente anzufertigen und die Kontaktdaten der zuständigen Auslandsvertretung bereitzuhalten.
Peru verfügt in den Städten und touristischen Regionen über eine gute Internetversorgung.
WLAN ist in Hotels, Restaurants und Cafés weit verbreitet. In abgelegenen Anden- oder Amazonasregionen kann die Netzabdeckung eingeschränkt sein.
Die Landeswährung ist der Peruanische Sol (PEN).
US-Dollar können in vielen touristischen Regionen problemlos gewechselt werden. Internationale Kreditkarten werden in größeren Städten und touristischen Einrichtungen häufig akzeptiert.
Peru gilt grundsätzlich als gut bereisbar.
In größeren Städten sowie an touristischen Sehenswürdigkeiten sollte aufgrund möglicher Taschen- und Trickdiebstähle erhöhte Aufmerksamkeit gelten. Wertgegenstände sollten sicher aufbewahrt und nächtliche Spaziergänge in wenig belebten Gegenden möglichst vermieden werden.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei einer Frequenz von 60 Hertz.
Verwendet werden überwiegend die Steckdosentypen A und C. Je nach Unterkunft kann ein Reiseadapter erforderlich sein.
Taxis stehen in allen größeren Städten zur Verfügung.
Zusätzlich verfügt Peru über ein gut ausgebautes Netz an Fernbussen sowie Inlandsflügen für längere Strecken. Für Fahrten innerhalb der Städte empfiehlt sich die Nutzung offizieller Taxiunternehmen oder seriöser Fahrdienstanbieter.
Die internationale Vorwahl Perus lautet +51.
Das Mobilfunknetz ist in den Städten gut ausgebaut. In abgelegenen Gebirgs- und Regenwaldregionen kann die Netzabdeckung eingeschränkt sein. Für längere Aufenthalte bietet sich eine lokale SIM-Karte oder eSIM an.
Peru verwendet die Peru Standard Time (PET, UTC−5).
Eine Sommerzeit gibt es nicht. Je nach Jahreszeit beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland sechs bis sieben Stunden.
Für die Ein- und Ausfuhr von Bargeld, Kulturgütern, archäologischen Gegenständen sowie geschützten Tier- und Pflanzenarten gelten besondere gesetzliche Bestimmungen.
Insbesondere archäologische Fundstücke dürfen nicht ohne Genehmigung ausgeführt werden. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die aktuellen Einreise-, Zoll- und Einfuhrbestimmungen sorgfältig zu prüfen.
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Peru liegt an der Westküste Südamerikas und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien, Chile sowie an den Pazifischen Ozean. Mit einer Fläche von rund 1,29 Millionen Quadratkilometern ist Peru das drittgrößte Land Südamerikas.
Die Hauptstadt Lima ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Weitere bedeutende Städte sind Cusco, Arequipa, Trujillo, Iquitos, Puno und Chiclayo.
Peru beeindruckt durch seine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt. Im Westen erstreckt sich die Pazifikküste mit ihren Wüstenlandschaften, im Zentrum verlaufen die mächtigen Anden, während im Osten das Amazonas-Regenwaldgebiet beginnt. Diese unterschiedlichen Regionen bieten eine enorme Artenvielfalt und zahlreiche Naturerlebnisse.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die weltberühmte Inkastadt Machu Picchu, das Heilige Tal der Inka, der Titicacasee, die farbenprächtigen Regenbogenberge (Vinicunca), die geheimnisvollen Nazca-Linien, der Colca-Canyon sowie der Amazonas-Regenwald.
Peru besitzt eine der ältesten Hochkulturen Amerikas. Besonders das Erbe der Inka prägt bis heute die Kultur des Landes. Traditionelle Feste, farbenfrohe Kleidung, Musik und Handwerkskunst sind fester Bestandteil des Alltags vieler Regionen.
Auch kulinarisch genießt Peru weltweit einen hervorragenden Ruf. Spezialitäten wie Ceviche, Lomo Saltado, Ají de Gallina, frische Meeresfrüchte und zahlreiche Kartoffelsorten spiegeln die große Vielfalt der peruanischen Küche wider. Die Kombination aus Geschichte, Natur und Gastfreundschaft macht Peru zu einem der beliebtesten Reiseziele Südamerikas.